Es war mein letzter Sommer in Paraguay.
Es war sehr heiß und ich kam vom Arzt mit dem Bus.
An der Kirche musste ich aussteigen.
Ich kann nicht sagen, was passierte.
Mir kam es vor, als ob mich jemand abschaltet.
Ohne Strom , Radio tot.
Meine Gedanken wurden langsam.
Alles um mich herum wurde langsam, immer langsamer.
Meine Gedanken schienen sich in Zeitlupe zu bewegen.
Alle meine Sinne.
Langsamer, immer langsamer, ja fast stillstehend, aufhörend..
Und das Licht wurde weiß, auch immer weißer werdend..
Ein unbekanntes weißes Weiß.
Ich wusste, ich musste aussteigen, doch es war nicht mehr wichtig.
Ich versuchte, die Kirche zu sehen. Den Turm.
Doch ich sah nur noch das weiße Licht.
Das weiseste Weiß meines Lebens.
Und ich verstand nicht, dass ich bei diesem hellen, weißen Licht nichts wahrnehmen konnte.
Dann tauchte langsam der Kirchturm auf, wie aus einem Schleier, das Licht wurde weniger intensiv.
Ich erhob mich, stieg aus dem Bus und ging langsam die 500 Meter bis zu meinem Haus.
Der Blutdruck, die Sonne. Ich weiß es nicht.
Doch wenn das wie Sterben ist, dann war es schön.
Wenn jemand ähnliches erlebt hat, bitte schreibe mir.
Angst hat man nur vor dem Unbekannten und auch die Familie geht besser mit der Situation um, wenn die Familie diese Situation besser kennt.

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